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Havana

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  • USA, 1990

  • Regie: Robert Altman

  • Mit: Robert Redford, Lena Olin, Alan Arkin, Tomas Milian, Raul Julia

  • Subtitel: A gambler who trusted no one. A woman who risked everything. And a passion that brought them together in the most dangerous city in the world.

  • IMDB-rating: 5.7

Am Vorabend der Revolution auf Kuba (1959) ist Frauenheld und Profi-Pokerspieler Jack Weil unterwegs nach Havanna für ein großes High Stakes Pokergame. Während einer Bootsfahrt trifft er Bobby Duran, eine junge hübsche Schwedin, die mit einem kubanischen Aristrokraten und Revolutionär verheiratet ist. Die politische Situation auf der Insel interessiert Jack kaum, die schöne Frau dagegen sehr. Aus diesem Grund hilft er ihr beim Schmuggeln verbotener Radiogeräte.
Havana Im großen amerikanischen Maffia-Casino Lido spielt Jack nachts Poker mit hochrangigen Persönlichkeiten des Baptista-Regime. Diese Kontakte sind außerordentlich hilfreich, als Bobby inhaftiert und ihr Mann offensichtlich ermordet wird. Er schafft es, dass Bobby entlassen wird.
Jack ist verliebt in Bobby und versucht, sie zu überreden, mit ihm zusammen in die USA zu gehen. Als sie endlich seinem Plan zustimmt, stellt sich jedoch heraus, dass ihr Mann noch lebt. Damit ist der Plan gestorben. Die Revolution bricht aus und so kommt Jack schließlich auch noch zu spät zum großen 'Big Game'…
Thematisch ähnelt dieser Film stark dem Klassiker Casablanca (ein Liebesverhältnis in Kriegszeiten zwischen einem indifferenten Anti-Helden und einer verheirateten Widerstandskämpferin).
Das Manuskript ist allerdings nicht sehr überzeugend, und mit einer Spieldauer von 145 Minuten ist der Film eigentlich zu lang. Robert Redford spielt die Rolle des Pokerspielers zwar glaubwürdig, doch das Pokerspiel ist dem Hauptthema in diesem Film doch sehr untergeordnet.
Insgesamt gesehen ist dies keine Spitzenleistung unter den Pokerfilmen.