Paris
Als das Paris 1999 eröffnet wurde, wurde es als eine aufgelockerte, fröhliche Variante des Bally´s vorgestellt - als eine Art Doppelcasino unter einem Dach mit zwei verschiedenen Themen. Doch es dauerte nicht lange, und das Bally´s wurde von seiner jüngeren Schwester, die dem Las Vegas Touristen einiges zu bieten hat, ins Abseits gestellt. Designed von dem Innenarchitekten, der auch das New York-New York entworfen hat, entsteht im Casino die gleiche Atmosphäre mit der künstlichen blauen Luft und den nachempfundenen Giebeln bis hin zu den Kunstbäumen und den verkleinerten Kopien bekannter Gebäude.
Die Akkordeonspieler, Cancan-Tänzerinnen und Männer mit Baskenmütze auf dem Kopf und Baguette unter dem Arm runden den Eindruck ab - zumindest ausreichend, um Amerikaner denken zu lassen, dass er sich hierbei um eine absolut realistische Nachbildung handelt.Das Casino ist weniger auf Jüngere eingestellt, einen guten Nachtclub wird man hier folglich nicht finden, wohl aber eine Reihe recht gemütlicher Bars. Die Terrasse unter freiem Himmel von Mon Ami Gabi ist beispielsweise einer der besten Plätze des Strips. Sie können dort - wie in Holland üblich - gemütlich sitzen und in aller Ruhe die Passanten vorbeiziehen lassen.
Poker
Allerdings wird auch hier in der Regel nur mit niedrigen Limits gespielt: Limit Hold'em von $ 2/4 bis $ 6/12 und No-Limit Hold'em von $ 1/2 und $ 2/5. Selten wird ein $ 3/6 Omaha Hi/Lo Tisch eröffnet.
Durch den High Hand Jackpot (Gewinne bis zu $ 200) können doch täglich eine feste Kundschaft für das $ 3/6 Spiel angezogen werden.
Es gibt meist vier Freezout-Wettspiele pro Tag. Um 9.30 Uhr und um 13.30 Uhr findet ein $ 65 No-Limit Hold'em statt, um 19 Uhr ein $ 60- Pot Limit Omaha und um 3 Uhr ein $ 55 No-Limit Hold'em Turnier.
